Weniger Hürden – mehr bAV: Eigenbeteiligung zur Mitarbeitermotivation nutzen

11.08.2020

Finanzielle Gründe schrecken Mitarbeiter nicht davon ab, sich an ihrer betrieblichen Altersversorgung zu beteiligen. Im Gegenteil: Eigene Beiträge erhöhen die Wertschätzung der bAV. Dies ist ein Ergebnis eines Whitepapers, das Aon zum Thema „bAV im Spagat zwischen frei gestaltbar und paternalistisch“ veröffentlicht hat. Aus Sicht des Beratungs- und Dienstleistungsunternehmens darf die durch die aus der Flexibilität resultierende Komplexität die Entscheidung für eine Eigenbeteiligung nicht behindern.

Die Frage ist: Warum beteiligen sich Arbeitnehmer nicht stärker an der bAV?

Laut Aon-Studien würde eine große Mehrheit (69 Prozent) der Arbeitnehmer bAV-Angebote nutzen, wenn der Arbeitgeber sich beteiligt bzw. ein gutes Angebot macht. 83,7 Prozent würden heute auf Konsum verzichten, um fürs Alter vorzusorgen. Tatsächlich waren es 2018 aber nur etwas mehr als 56,4 Prozent der Arbeitnehmer, die bereits eigene Beiträge in die bAV investierten. Carsten Hölscher, Partner bei Aon Retirement Solutions und Autor des Whitepapers, erläutert: „Für Arbeitnehmer ist das Thema bAV nach wie zu kompliziert. Viele fühlen sich überfordert, zwischen den verschiedenen Optionen richtig zu entscheiden, vor allem, wenn man die positiven Auswirkungen erst in ferner Zukunft spürt. Da sticht selbst das attraktivste Angebot nicht.“ Aon-Studien zufolge empfinden 61 Prozent der Arbeitnehmer das Thema bAV zufolge als „komplex“ bzw. „sehr komplex“.

Eigenbeiträge zur betrieblichen Altersvorsorge (bAV)

Quelle & Bilder: AON

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