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Pension Solutions ist TOP Arbeitgeber 2018 in der Finanzdienstleistung

Die pension solutions group ist mit dem Siegel „TOP Arbeitgeber Mittelstand 2018“ ausgezeichnet worden. Mit der begehrten Auszeichnung bestätigt FOCUS-Business …

Veränderung in der Geschäftsführung der pension solutions group

Herr Uwe Saßmannshausen hat sich entschlossen, mit unserem gerade zu Ende gegangenen Geschäftsjahr am 30.06.2017, aus der operativen Tätigkeit als Geschäftsführer in allen Unternehmen der pension solutions group auszuscheiden, um das Unternehmen aus seiner Gesellschafterstellung heraus zu begleiten …

Ganz wichtig: Der Service in der betrieblichen Vorsorge

Bei der Wahl des bAV-Anbieters entscheiden vor allem Leistung und Transparenz. Auch ein fester Ansprechpartner ist wichtig — das zeigt eine Studie.

Die betriebliche Altersversorgung gewinnt im Mittelstand an Relevanz und Akzeptanz. Als Instrumente zur Bindung und Gewinnung von Fachkräften bewähren sich Direktversicherungen und Pensionskassen. Mitarbeiter wollen die schrumpfende gesetzliche Rente aufstocken. Dies sind nur einige der Kernergebnisse der Studie „Betriebliche Altersversorgung im Mittelstand 2015“, die in diesem Jahr bereits zum vierten Mal von den Generali Versicherungen und dem F.A.Z.-Institut herausgegeben wird.

Die Qualität entscheidet

Für die Entscheidung, mit welchem bAV-Anbieter sie kooperieren, sind die Dauer der Geschäftsbeziehungen sowie die Qualität von Service und Leistung des Angebots für die Unternehmen ausschlaggebend. Überzeugende Leistungen bei Service (48 Prozent) und Produkten (44 Prozent) sowie eine langjährige Kooperation (46 Prozent) sind die wichtigsten Gründe für die Unternehmen, mit ihren derzeitigen bAV-Partnern zu kooperieren. Vor allem Industrieunternehmen betonen mehrheitlich den Anspruch an gute Serviceleistungen (51 Prozent), während Dienstleistungsgesellschaften tendenziell noch größeren Wert auf die Vorsorgeprodukte legen. So entscheidend Service und Produkt der Anbieter für die Wahl durch ein Unternehmen sind, so wichtig ist ihm ein hohes Maß an Transparenz, um die Leistungen des bAV-Anbieters prüfen zu können. 95 Prozent der
befragten bAV-Verantwortlichen betonen, dieser Aspekt sei ihnen wichtig oder sehr wichtig. Das gilt im Mittelstand für Unternehmen aller Größen. Fast ebenso großen Wert legen sie auf feste Ansprechpartner beim Dienstleister (91 Prozent wichtig oder sehr
wichtig). Tendenziell fordern gerade die Betriebe mit 100 bis 250 Mitarbeitern eine regelmäßige Bezugsperson. Zudem erwarten alle Befragten regelmäßige Informationen der Arbeitnehmer über den Status der Anwartschaft (89 Prozent wichtig oder sehr wichtig).

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Weiterbildung am erfolgreichsten

Mitarbeiterbindung ist für den Mittelstand überlebensnotwendig. Deshalb nutzen die befragten Betriebe im Durchschnitt fast sieben der abgefragten Instrumente. Zu den am häufigsten und als erfolgreichste genanten gehört — wie in den vergangenen Jahren auch — die Weiterbildung. Fast neun von zehn Betrieben investieren regelmäßig in die Qualifikation ihrer Beschäftigten. Die betriebliche Altersversorgung mit einem Finanzierungsanteil der Arbeitgeber zählt ebenfalls für die überwiegende Zahl der Unternehmen zu den Standardinstrumenten und zeigt dabei gute Erfolge, denn mehr als acht von zehn befragten bAV-Verantwortlichen zeigen sich mit den Resultaten zufrieden.

Die Ergebnisse ihrer Bindungsmaßnahmen messen die meisten Betriebe anhand von Jahresgesprächen. Diese Methode hat im abgelaufenen Jahr eine deutlich höhere Verbreitung gefunden. Auch die Fluktuationsrate ist für die Betriebe ein wichtiger Indikator. Immerhin jeder zweite Betrieb führt sogar Mitarbeiterbefragungen durch.

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In der Detailanalyse zeigt sich, dass die bAV in Dienstleistungsbetrieben besonders häufig eingesetzt wird (75 Prozent). Auch die Mehrheit der befragten Industrieunternehmen nutzt die Betriebsrente (60 Prozent). Im weiteren Ranking folgen zunächst ein höheres Entgelt (63 Prozent), flexible Arbeitszeitmodelle (62 Prozent), Sachentgelte (60 Prozent), ein betriebliches Gesundheitsmanagement (56 Prozent), variable Vergütung (56 Prozent) und größere individuelle Freiräume (55 Prozent).

Alle diese Angebote und Vergütungsbausteine schneiden in der aktuellen Befragung auf ähnlichem Niveau ab wie vor einem Jahr. Deutlich weniger Nennungen entfallen auf die Mitarbeitererfolgsbeteiligung (23 Prozent).

Versicherer wichtigster Partner

Die Assekuranz ist und bleibt der wichtigste Kooperationspartner für den Mittelstand bei der betrieblichen Altersversorgung. Zwar nennen weniger bAV-Verantwortliche als noch vor einem Jahr Versicherungsunternehmen als Kooperationspartner. Trotzdem ist die Assekuranz mit einem Anteil von 70 Prozent der befragten Betriebe mit deutlichem Abstand der wichtigste Partner im Mittelstand. Den größten Zugewinn haben im vergangenen Jahr die Pensionskassen der betrieblichen Altersvorsorge erzielt. Sie konnten offenbar vom verstärkten Angebot der Arbeitgeber profitieren, sich finanziell an der Betriebsrente ihrer Mitarbeiter in Form von gemischt finanzierten Modellen zu beteiligen. Derzeit nutzt gut jeder zweite Mittelständler Pensionskassen der betrieblichen Altersvorsorge für das eigene bAV-Angebot.

Quelle: PS Post – Ausgabe 02/2015 und Personalmagazin.de

» Zur PS POST 02/2015

Klarheit zu Rentenbeginn — Wie die bAV zielgerichtet eingesetzt werden kann

Ein Anspruch auf Entgeltumwandlung besteht nach § 1a Betriebsrentengesetz für jeden Arbeitnehmer in Höhe von bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung.

Succesful businessmanDieser Passus ist jedem Arbeitgeber bestens bekannt. Allerdings tragen viele zukünftige Rentner Fragen mit sich herum, die größtenteils nur durch eine Beratung final beantwortet werden können: Welche gesetzliche Rente kann ich erwarten? Wo finde ich weiterführende Informationen zu meinem Renteneintritt? Was sollte ich zusätzlich unternehmen? Reicht meine private Vorsorge? Gerade das Thema der betrieblichen Altersvorsorge kann da für weitere Klarheit sorgen und außerdem zusätzliche finanzielle Beihilfe gewähren.

Die Altersversorgung in Deutschland hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte, einhergehend mit einem stetigen Absinken des gesetzlichen Rentenniveaus, zu einem Drei-Schichten-System (staatliche, staatlich geförderte z. B. betriebliche Altersversorgung (bAV) und private Altersvorsorge) entwickelt. Für Sie als Geschäftsführer, Personaleiter oder bAV-Experte stellt sich hierbei die Frage: „Wie kann ich gerade das Thema Entgeltumwandlung so taxieren, dass ich stets gut informiert bzw. beraten bin und schnell weitere Einblicke erlange, die ich wiederum intern für die notwendigen Schritte verwenden kann?“

Arbeitnehmerbeteiligung an der bAV je Vollzeiteinheit

Investitionen 2012 in die bAV Dies sind die Ergebnisse der alle vier Jahre durchgeführten Arbeitskostenerhebung, die nächste Erhebung erfolgt 2016. Quelle: Destatis März 2015 – Stand per Ende 2012.

Investitionen 2012 in die bAV
Dies sind die Ergebnisse der alle vier Jahre durchgeführten Arbeitskostenerhebung,
die nächste Erhebung erfolgt 2016.
Quelle: Destatis März 2015 – Stand per Ende 2012.

Beschäftigte in Deutschland haben laut einer Studie des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2012 durchschnittlich 362 Euro und damit 0,9 Prozent ihres Bruttojahresverdiensts in ihre betriebliche Altersversorgung investiert. Hochgerechnet auf alle Beschäftigten in Deutschland entspricht das einem Gesamtvolumen von 9,5 Milliarden Euro, einem Zuwachs von 1,5 Milliarden Euro im Vergleich zu rund 8 Milliarden Euro im Jahr 2008 (Quelle: Destatis März 2015 // Stand per Ende 2012 s. beigefügte Statistik). Dabei spielte die Beschäftigtenzahl eine eher untergeordnete Rolle. Je nach Unternehmensgröße ergaben sich Durchschnittwerte von 0,8 Prozent bei bis 499 Beschäftigten und ab 500 Beschäftigten von 0,9 Prozent des Anteils der Arbeitnehmerbeteiligung gemessen an Bruttolöhnen und -gehältern. Der Vergleich zwischen alten und neuen Bundesländern ergab sogar einen einheitlichen Wert von 0,9 Prozent. Bei den Bruttolöhnen und –gehältern je Vollzeiteinheit und dem jeweiligen Arbeitnehmeranteil unterscheiden sich allerdings die Zahlen. Während in den alten Bundeländern ein durchschnittlicher Bruttolohn von jährlich 42.234 Euro und ein Arbeitnehmeranteil bei 375 Euro pro Jahr liegt, sind die Beträge im Osten geringer und liegen bei 31.291 Euro und 288 Euro p. a. Besonders der Wirtschaftszweig für kreative, künstlerische und unterhaltende Tätigkeiten sticht bei der Erhebung mit einem Wert von 2,3 Prozent (durchschnittlicher Bruttolohn 37.288 Euro) und einer Eigenleistung von 858 Euro heraus, während das Gastgewerbe mit 0,4 Prozent und einer Eigenleistung von durchschnittlich 82 Euro (durchschnittlicher Bruttolohn 22.733 Euro) am unteren Ende der Skala zu finden ist. Solche Erhebungen zeigen, dass das Thema der bAV weiterhin großes Potenzial und eine wichtige Bedeutung auf die „Brutto-Netto-Sparrate“ hat.

Wo befinden sich die Schwachstellen der bAV und wie kann geholfen werden?

Als Schwachstelle der bAV wurde die interne Kommunikation in den Unternehmen ausgemacht. Laut einer weiteren Studie des F.A.Z.-Instituts für Management-, Markt- und Medieninformationen GmbH besteht bei den Beschäftigten ein großer bAV-Informationsbedarf, der wiederum von internen Fachleuten geklärt werden sollte. Dabei ist es extrem hilfreich, wenn man weiß, welche Möglichkeiten bestehen und wie man gemeinsam mit seinem Arbeitnehmer die dafür notwendigen Schritte einleiten bzw. umsetzen kann. Wir bei Pension Solutions leisten diese Beratung und informieren Sie zu weiteren Themen wie der betrieblichen Krankenversicherung (bKV) oder der betrieblichen Berufsunfähigkeitsvorsorge (SBU). Mit dieser Beratung und Betreuung sorgen wir für die notwendigen Antworten und helfen beiden Seiten, den fehlenden Informationsbedarf zu decken. Zudem bedarf es eines bAV-Experten, um an die neuesten zielgerichteten Informationen zu gelangen, des Weiteren eines Nachbetreuungs-Managements, das wiederum die Verwaltung erleichtert und auf Veränderungen aufmerksam macht. Beide Dienstleistungen gehören zusammen. Gerade Pension Solutions mit ihren persönlichen Beratungsgesprächen und der umfassenden Betreuung helfen Ihren Arbeitnehmern bei der Entscheidungsfindung und Ihnen, bei der Verwaltung die notwendige Übersicht zu behalten. Eine ganzheitliche und verständliche Beratung mit der dazugehörenden Ausarbeitung jeder individuellen Betriebsrente erfordert langjährige Erfahrung. Nur durch eine klare, eingängige Argumentation erzielen Sie eine hohe Verständlichkeit in Ihrem Unternehmen. Zudem zeigen Sie die Notwendigkeit einer betrieblichen Altersvorsorge auf, wobei wir als Pension Solutions Ihnen gerne beratend zur Seite stehen.

» Zur PS POST 01/2015

„Extreme Flexibilität und Mitarbeitergespräche nach 20 Uhr“

Interview mit Helmut Arndt — Leiter Personalwesen Hügli Nahrungsmittel GmbH

Wie gestaltete sich bisher die betriebliche Altersvorsorge in Ihrem Hause, bevor Sie auf Pension Solutions aufmerksam wurden?

Helmut Arndt — Leiter Personalwesen Hügli Nahrungsmittel GmbH

Helmut Arndt — Leiter Personalwesen Hügli Nahrungsmittel GmbH

Bisher kamen unsere 650 Mitarbeiter mit Angeboten von Direktversicherungen auf uns zu. Das führte zu einem hohen administrativen Aufwand und einem „bunten Blumenstrauß“ an Versicherungsgesellschaften in unserer Personalverwaltung. Über unseren Geschäftsführer Endrik Dallmann, der bereits bei unserer Tochtergesellschaft Inter-Planing positive Erfahrungen mit PS machte, setzten wir uns mit dem Betriebsrat zusammen und sorgten für Vereinheitlichung beim Thema Entgeltumwandlung.

Die Hügli-Vorsorge umfasst sowohl die Leistungen der betrieblichen Altersvorsorge als auch die betriebliche Berufsunfähigkeitsvorsorge. Welche Faktoren haben bei der Entscheidung, beide Varianten anzubieten, eine Rolle gespielt?

Eigentlich gibt es sogar vier Vorsorge-Varianten bei uns, wir nennen sie die „vier Säulen der Hügli-Vorsorge“. Zum einen hatten wir schon vor der Zusammenarbeit mit PS Direktversicherungen eine Unterstützungskasse und eine Pensionskasse angelegt. Unsere Mitarbeiter hatten die Möglichkeit, ihre Entgeltumwandlungsoption in die verschiedenen Bausteine einzuzahlen, aber gerade durch die gute Beratung von Pension Solutions haben sich viele Mitarbeiter entschlossen, eine bAV abzuschließen. Zum anderen zeigte PS die Vorteile einer betrieblichen Berufsunfähigkeitsvorsorge auf. Dieser Mehrwert ist gerade gegenüber unseren langjährigen Mitarbeitern (Altersdurchschnitt 43,7 Jahren) ein Vorsorgevorteil, den wir unbedingt anbieten möchten.

Bei der Umsetzung und der Beratung wurde zudem der Drei-Schicht-Betrieb berücksichtigt. Welche Herausforderungen kamen dadurch auf Pension Solutions zu und welche Erfahrungen haben Sie während der Beratung gemacht?

Die Termine wurden bestmöglich auf den Drei-Schicht-Betrieb ausgelegt. Nach den Informationsveranstaltungen, die auch abends stattfanden, führte PS mit fast allen Mitarbeitern je nach Schicht Einzelgespräche, teilweise sogar noch nach 20 Uhr. Pension Solutions zeigte hier seine extreme Flexibilität. Das Feedback unserer Beschäftigten war durch die Bank sehr positiv, gerade weil alle Gespräche während der Arbeitszeit stattfinden konnten. Den zusätzlichen finanziellen Aufwand haben wir dabei gerne in Kauf genommen.

Wie empfanden Sie die Gesamtbetreuung und wie wurden die internen Abteilungen entlastet? Gab es zudem eine Erhöhung der Vorsorgeleistungen auf Seiten der Hügli-Vorsorge?

Die Betreuung durch PS war gut organisiert und sehr angenehm. Obwohl mit der Vereinbarung der Gesprächstermine der Hauptaufwand bei uns lag, spüren wir schon jetzt die positiven Nebeneffekte der Umstellung. PS erzielte eine Steigerung der bAV-Verträge, das Thema Vorsorge ist nun zukunftsweisend bei uns aufgestellt. Ich freue mich auf eine weitere gute Zusammenarbeit mit Pension Solutions.

» Zur PS POST 01/2015

Rechtliche Sicherheit durch Versorgungsordnung

Eine Versorgungsordnung regelt klar und transparent, wer unter welchen Voraussetzungen Anspruch auf betriebliche Versorgungsleistung erwerben kann.

Sie haben in ihrem Betrieb bereits eine betriebliche Altersversorgung? Sehr gut, allerdings sollte diese nun konkret ausgestaltet werden.

Johannes Link - Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht

Johannes Link – Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht

Dass Betriebsrentengesetz gibt in Bezug auf die arbeitsrechtlichen Daten nur einen Mindestrahmen vor. Es ist Aufgabe des Arbeitgebers, eine konkrete Ausgestaltung der betrieblichen Altersversorgung vorzunehmen, aus der rechtssicher die Festlegung der Zusageart, des Durchführungsweges und der Leistungsart zu ersehen ist. Darüber hinaus sollten z.B. die Dotierungshöhe der vom Arbeitgeber finanzierten Beiträge, die Voraussetzungen für den Bezug von Versorgungsleistungen, die umwandelbaren Gehaltsbestandteile und die Festlegung des Versorgungsträgers schriftlich fixiert werden.

Es bietet sich hier an, eine einheitliche Versorgungsordnung zu schaffen, die dabei hilft, Unsicherheiten und Missverständnisse zu vermeiden. Eine Versorgungsordnung regelt klar und transparent, wer unter welchen Voraussetzungen den Anspruch auf betriebliche Versorgungsleistung erwerben kann.

Eine solche transparente und klare Regelung kann erhebliche finanzielle Risiken für den Arbeitgeber minimieren, weil eine solche fachgerechte Formulierung der arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen Regelungslücken vermeidet.

Zudem empfiehlt es sich, bei der Gestaltung einer Versorgungsordnung den Kreis der teilnahmeberechtigten Mitarbeiter darzustellen. Nicht für jede Personengruppe ist die Aufnahme in ein (arbeitgeberfinanziertes) Versorgungswerk sinnvoll oder gewünscht. Mitunter soll die Aufnahme in ein Versorgungswerk bestimmten Hierarchiestufen vorbehalten sein. Außerdem sollte ein etwaiger Umwandlungsanspruch von vermögenswirksamen Leistungen in eine Betriebsrente explizit dargestellt werden.

Je nachdem ob in Ihrem Betrieb ein Betriebsrat vorhanden ist oder nicht, kann eine Regelung im Wege einer Betriebsvereinbarung oder — soweit ein Betriebsrat eben nicht vorhanden ist — über eine explizite Versorgungsordnung erreicht werden, die dann in den Inhalt des Arbeitsvertrages mit dem jeweiligen Arbeitnehmern einfließt.

Um eine solche Versorgungsordnung rechtssicher zu gestalten, sollten Sie unbedingt Kontakt zu den Fachleuten von Pension Solutions aufnehmen, die Ihnen bei der Ausarbeitung behilflich sein können.

» Zur PS POST 01/2015

Pension Solutions Sponsoring

HC Erlangen — Die PS Business Lounge

Historische erste Saison in der stärksten Liga der Welt — HC Erlangen und Pension Solutions
Alfred Gislason – Meistertrainer des THW Kiel auf der Pension Solutions Trainerbank beim Spiel zwischen dem HC Erlangen und dem THW Kiel im März 2015

Alfred Gislason – Meistertrainer des THW Kiel
auf der Pension Solutions Trainerbank beim Spiel zwischen dem HC Erlangen und dem THW Kiel im März 2015. Foto: Ulf Thaler

Handball ist für Pension Solutions ein wichtiges Thema. Hier engagiert sich PS seit Jahren als Förderer. Die etablierte Pension Solutions Business Lounge gehört genauso wie die Spielerpartnerschaft mit Martin Murawski (Linksaußen HC Erlangen) zu einem Sponsorenpaket, dass kontinuierlich ausgebaut wird.

Nach dem Aufstieg in die erste Liga im Sommer 2014 schaffte es die Mannschaft in der Vorrunde, einige besondere Ergebnisse zu erzielen, u. a. wurden die Rhein-Neckar-Löwen zu Hause mit 27:25 bezwungen. Die Zuschauerresonanz in der Nürnberger Arena ist ebenfalls überwältigend, im Durchschnitt besuchen über 3.700 Fans die Spiele des HCE.

Ein besonderes Highlight war die Begegnung mit dem THW Kiel (19 Meisterschaften) im März. Vor einer Rekordkulisse von 8.300 Zuschauern – so viele wie noch nie zuvor in Bayern – staunten nicht nur die Besucher der PS Business Lounge über diese außergewöhnliche Atmosphäre und die Handballbegeisterung in der Metropolregion, sondern auch die aus Kiel angereisten Gästefans. Der HCE verlor das Spiel mit 22:36, dennoch war die Stimmung beeindruckend.

Wir von Pension Solutions drücken dem HC Erlangen für die verbleibenden Spiele der Rückrunde fest die Daumen und freuen uns mit unseren Gästen auf den nächsten Handball-Event

 


 medi bayreuth — Basketball mit Tradition

Die Oberfrankenhalle ist die Heimat einer langen Basketballtradition in der BBL

Als Business Partner ist Pension Solutions seit einigen Jahren Sponsor auch beim Basketball Club (BBC) Bayreuth. Die Oberfranken sind eine wahre Basketballgröße in Deutschland. Der Wiederaufstieg 2010 — vor fast genau fünf Jahren — erweckte die Euphorie, die auch zuvor schon in und um Bayreuth zu spüren war, zu neuem Leben.

In der aktuellen Saison der Basketball-Bundesliga (BBL) stand das Team um Trainer und Basketball-Legende Michael Koch kurz vor dem sicheren Klassenerhalt. Allerdings müssen noch weitere Schritte getan werden. Nach dem 96:82 Befreiungsschlag gegen die TBB Trier wollte medi bayreuth die wirklich allerletzten Zweifel am Klassenerhalt ausräumen. Dieses Ziel erreichte das Koch-Team in den beiden darauf folgenden Spielen und wird auch in der Saison 2015/2016 erstklassig bleiben.

Im letzten Heimspiel der Saison werden zirka 4.000 basketballverrückte Zuschauer die Oberfrankenhalle in eine Festung verwandeln und das Team um Spielmacher und Point Guard Bryan Bailey lautstark unterstützen.

Pension Solutions ist hoch erfreut, dass das Team die noch notwendigen Punkte geholt hat und deshalb auch in der kommenden Saison in Bayreuth Basketball auf höchstem Niveau geboten wird.

» Zur PS POST 01/2015

Beitragssatz 2014 des Pensions-Sicherungs-Vereins

Pensions-Sicherungs-VereinDer Pensions-Sicherungs-Verein, Köln, der im Fall der Insolvenz des Arbeitgebers die Betriebsrenten weiter zahlt, hat seinen Beitragssatz für das Jahr 2014 auf 1,3 Promille (Vorjahr 1,7 Promille) festgesetzt. Damit muss die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr erneut einen niedrigeren Beitrag für die Pensionssicherung insolventer Unternehmen aufbringen als im Vorjahr.

Der Beitragssatz wird bezogen auf die von den Arbeitgebern bis 30. September 2014 gemeldete Beitragsbemessungsgrundlage. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um die abgesicherten Rückstellungen für Betriebsrenten in den Bilanzen der Mitgliedsunternehmen, die sich auf rd. 320 Mrd. € addieren. Insgesamt müssen die Mitgliedsunternehmen in diesem Jahr somit rd. 416 Mio. € (im Vorjahr rd. 529 Mio. €) zahlen.

Der niedrigere Beitrag resultiert daraus, dass gegenüber dem Vorjahr weniger Insolvenzen ein-getreten und größere Schäden ausgeblieben sind. Zudem war eine deutlich niedrigere Anzahl von Versorgungsberechtigten zu sichern. Der für das Jahr 2014 festgelegte Beitragssatz liegt wiederum deutlich unter dem langjährigen durchschnittlichen Beitragssatz von 3,0 Promille.

Im Pensions-Sicherungs-Verein sind rd. 94.000 Unternehmen Mitglied. Rechtsgrundlage ist das Betriebsrentengesetz. Hierin ist dem PSVaG ein Umlageverfahren zur Ausfinanzierung seiner Leistungen vorgeschrieben. Deshalb spiegelt sich die Schadenentwicklung eines Jahres im jeweiligen Beitragssatz wider.

 » Zur Webseite des Pensions-Sicherungs-Verein

 

 

 

 

Spende an die Lebenshilfe Erlangen

SpendenübergabePensionSolutions

v.l.: Tobias Bailer, Thomas Hofmann, Marc Sontowski

Spenden statt schenken: Die Lebenshilfe Erlangen begleitet Kinder und Erwachsene mit geistiger Behinderung. Wir haben uns in diesem Jahr entschieden, mit unserer Weihnachtsspende den Schülerinnen und Schülern der Georg-Zahn-Schule eine Freude zu machen. Mit der Spende wird der Außenspielbereich der Förderschule verschönert und sicherer gemacht.

Wenn Sie auch spenden möchten:

Die Stiftung Lebenshilfe Erlangen ist dankbar für jede Spende.
Konto bei der Sparkasse Erlangen, IBAN: DE 39 7635 0000 0000 0009 45, BIC: BYLADEM1ERH

Wenn Sie mehr wissen möchten: » Zur Webseite der Lebenshilfe

40 Hemmnisse der bAV

Die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie eruierte 40 Hemmnisse der Umsetzung der betrieblichen Altersvorsorge in deutschen Unternehmen.

In unserer letzten PS POST berichteten wir bereits über die Ankündigung von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles, konkretere Maßnahmen zur Förderung und stärkeren Verbreitung der betrieblichen Altersvorsorge voranzubringen. Diese Ankündigung mündete in den Ergebnissen einer Machbarkeitsstudie, die nun seit Juli 2014 vorliegt. Wie konkrete Maßnahmen zur Erhöhung der bAV-Akzeptanz aussehen bzw. welche Förderungen oder Verpflichtung zum Vertragsabschluss sich daraus ergeben, stehen allerdings noch nicht fest.

Andrea Nahles -  Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Quelle: BMAS

Andrea Nahles –
Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Quelle: BMAS

Bestandteile der Machbarkeitsstudie des BMAS waren, welche 40 Hemmnisse auf Arbeitgeber-, Arbeitnehmer- oder Anbieterseite zu identifizierten sind, die einem Ausbau der bAV als tragende Säule im deutschem Altersversorgungssystem, insbesondere im Mittelstand, entgegenstehen. Diese Hemmnisse „sind insbesondere die Angst des Arbeitgebers vor hohem Verwaltungs- und Informationsaufwand, das fehlende Engagement des Arbeitgebers (keine aktive Kommunikation), das Fehlen von bAV-Spezialisten/Personalressourcen im Unternehmen, gegebenenfalls geringes Einkommen der Mitarbeiter, fehlendes Engagement eines Betriebsrats (keine aktive Kommunikation) oder eine zu hohe Komplexität des Themas bAV beziehungsweise zu wenig einfach verständliche Informationen über die betriebliche Altersvorsorge.“ Das BMAS wird Anfang 2015 lediglich einen Diskussionsentwurf für ein Betriebsrentenänderungsgesetz vorlegen, mit dem unter anderem die EU-Mobilitätsrichtlinie in deutsches Recht umgesetzt werden soll. Eine höhere steuerliche Förderung, so berichtet die DPA, könne laut Arbeitsministerin Nahles jedoch in diesem Zusammenhang wegen der begrenzten staatlichen Mittel nicht seriös in Aussicht gestellt werden. Ob das Modell eines „Opting-Out“, bei dem Arbeitnehmer automatisch zur Betriebsrente verpflichtet werden, soweit sie sich nicht ausdrücklich dagegen entscheiden, eine Rolle spielen könne, bleibe abzuwarten.

Forschungsbericht des BMAS, Quelle: BMAS

Solche Aussagen rufen nach Erklärungsbedarf und entsprechenden Maßnahmen zur Verständlichkeit der Situation. Die Quintessenz der Machbarkeitsstudie ist die Erkenntnis, dass der Verbreitungsgrad der bAV, gerade bei Klein- und Mittelständischen Unternehmen (KMU) deutlich niedriger ist als bei größeren Unternehmen. Über die konkreten Ursachen der geringeren Verbreitung der bAV in KMU liegen bisher kaum empirisch fundierte Erkenntnisse vor. Somit besteht ein großes Interesse, mehr über die entsprechenden Verbreitungshemmnisse und konkrete Ansatzpunkte zur Steigerung des Verbreitungsgrades der bAV in Unternehmen und deren Arbeitnehmern zu erfahren.

In der Studie wurde ein idealtypischer Prozess der bAV-Einführung und bAV-Verbreitung aus Sicht der drei relevanten Akteure – Arbeitgeber, Arbeitnehmer und bAV-Anbieter – dargestellt. Die handfesten Ergebnisse: Insgesamt konnten 13 potenzielle Hemmnisse im Rahmen der bAV-Einführung beziehungsweise bAV-Inanspruchnahme bei Arbeitgebern, 22 Hemmnisse bei Arbeitnehmern und fünf Hemmnisse bei den bAV-Anbietern identifiziert werden.

13 + 22 + 5 = 40 Hemmnisse der bAV

Die Haupthemmnisse wurden wie folgt herausgearbeitet:

  • Angst des Arbeitgebers vor hohem Verwaltungs- und Informationsaufwand
  • Fehlendes Engagement des Arbeitgebers
  • Das Fehlen von bAV-Spezialisten/Personalressourcen im Unternehmen
  • Geringes Einkommen der Mitarbeiter
  • Fehlendes Engagement eines Betriebsrates und schließlich
  • Zu hohe Komplexität des Themas bAV

Zur Lösung der Hemmnisse bedarf es einer ganzheitlichen und verständlichen Beratung. Gerade die persönliche Betreuung und individuelle Ausarbeitung einer jeden Betriebsrentenberatung erfordert eine langjährige Erfahrung. Diese Beratung sowie ein umfassendes Nachbetreuungsmanagement sind Bestandteil des vollumfänglichen Dienstleistungs- und Beratungsspektrums der Pension Solutions GmbH.

Verständliche Argumentation

All diese Themen benötigen eine ganzheitliche Beratung sowohl der Unternehmen als auch der versorgungsberechtigten Arbeitnehmer. Aus unserer Erfahrung ist gerade eine verständliche Argumentation zielführend für mehr Akzeptanz und Verbreitung bei den Arbeitnehmern.

Die Studie im Auftrag des BMAS leistet daher einen kleinen Beitrag, eine der prägnantesten Lücken in der Altersvorsorge der Menschen in Deutschland zu schließen: die betriebliche Altersversorgung.

 » Zum Forschungsbericht des BMAS