Employee Wellbeing – Der Schlüssel zum erfolgreichen Recruiting

04.07.2022 | bAV, bBU, bKV, Presse

In den HR-Abteilungen läuten die Alarmglocken. Laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung berichten 66 Prozent der befragten Unternehmen von Fachkräfteengpässen. Neben den Schwierigkeiten, neues Personal zu finden, stellt auch die Mitarbeiterbindung die Unternehmen vor große Herausforderungen.

Geht es um die Wahl des Arbeitgebers, spielen Benefits neben dem Grundgehalt eine tragende Rolle. Um Talente zu gewinnen und zu binden, reicht ein gutes Gehalt nicht mehr aus. Arbeitgeber setzen verstärkt auf Employee Wellbeing-Strategien. Doch was versteht man darunter? Oft wird der Begriff mit Mitarbeiterzufriedenheit gleichgesetzt, aber das trifft es nicht ganz. Grundsätzlich beschreibt Employee Wellbeing den mentalen, emotionalen, physischen sowie auch ökonomischen Gesundheitszustand von Mitarbeitenden.
Gerade in von Unsicherheit geprägten Zeiten (Corona, Ukraine-Krieg, Altersarmut) steigt das Bedürfnis, sich finanziell abzusichern. Wie wichtig den Deutschen eine sichere Rente und soziale Absicherung ist, zeigt eine Studie des Rheingold Instituts. Bei der Frage „Was denken Sie, brauchen Sie selbst, um in Zukunft (in 10 bis 15 Jahren) zufrieden und glücklich in Deutschland leben zu können?“ antworteten 70 Prozent, dass ihnen eine sichere Rente und soziale Absicherung wichtig sein, erst danach folgt mit 50 Prozent eine intakte Umwelt.

Fürsorge macht den Unterschied

Weitsichtige Arbeitgeber berücksichtigen diese Faktoren und bieten ihrer Belegschaft Benefits, die darauf einzahlen. Nicht nur die betriebliche Altersvorsorge, sondern auch die betriebliche Berufsunfähigkeitsversicherung (bBU) und die betriebliche Krankenversicherung (bKV) haben sich zu tragenden Säulen in der Employer-Branding-Strategie entwickelt.

 „Die Zeiten der Vollkasko-Mentalität in der Vorsorge sind vorbei. Die Mitarbeitenden müssen mehr für sich selbst sorgen! Und hier kommt der Arbeitgeber mit Employee Wellbeing Konzepten ins Spiel.“

Tobias Bailer, geschäftsführender Gesellschafter der pension solutions group

Betriebliche Vorsorge – auf die Kommunikation kommt es an

Es reicht jedoch nicht, die betriebliche Vorsorge einfach nur im Unternehmen zu implementieren. Oftmals werden in den HR-Abteilungen hervorragende Benefit-Konzepte entworfen. Woran es allerdings mangelt, ist die Kommunikation an die Mitarbeiter:innen. Und wem hilft das beste Angebot, wenn niemand davon weiß? Ob die betriebliche Vorsorge in Unternehmen zum Erfolg wird, entscheidet die richtige Kommunikation. Als Full-Service-Dienstleister bietet die pension solutions group den kompletten Prozess, von der Einführung und Verwaltung bis zum passenden Kommunikationskonzept. Dabei kümmert sich Pension Solutions nicht nur um die Einführung und Beratung, sondern auch um die komplette Verwaltung. Eine digitale Vorsorge-Akte führt zum Beispiel zu einer Entlastung des HR-Bereichs und sorgt für Transparenz, Schnelligkeit und Nachhaltigkeit. Damit die Belegschaft die Vorsorge kennen und schätzen lernt, wird Wert auf eine umfassende Kommunikation gelegt. Bei der Beratung wird dabei auf unterschiedlichsten Kommunikationswegen gearbeitet – von vollständig physischer bis hin zur vollständig digitalen Beratung, natürlich abgestimmt auf die Arbeitszeiten und Organisation.

Fazit

Mit einer gut durchdachten und implementierten betriebliche Vorsorge stechen Arbeitgeber aus der breiten Masse heraus und sorgen für mehr Zufriedenheit, höhere Bindung und eine Absicherung der Mitarbeiter:innen. Eingebettet in eine Employee Wellbeing Strategie, von der alle Stakeholder des Unternehmens überzeugt sind, bildet die betriebliche Vorsorge die Grundlage für eine erfolgreiche Employer Branding Strategie und effektives Personalrecruiting.

Veröffentlicht: Personalwirtschaft 07/08/2022

Bilder: pension solutions group

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